Aqeuduc de Saint-Clêment
Donnat, Jean Antoine Giral und Henri Pilot zeichneten für den Entwurf und den Bau des Aqueduc
de Saint-Clément verantwortlich, das sich durch den Stadtteil Les Arceaux von Montpellier erstreckt.
Inspirieren lassen haben sie sich dabei von der Wasserleitung bei Nimes, der Pont du Gard.
Sie haben die Idee de beiden Arkadengeschossen aufgegriffen. Fertig gestellt wurde das aus
einfachen Mauersteinen bestehende Werk im Jahr 1772.
Damals übernahm es die wichtige
Aufgabe der Wasserversorgung der Stadt. Immerhin musste das kostbare Nass von der
14 Kilometer entfernt sprudelnden Quelle Saint-Clément nach Montpellier transportiert werden.
Neben den Wasserentnahmestellen für die Bevölkerung speiste das Aquädukt auch die
Springbrunnen der Stadt: Fontaine des Trois Graces, Fontaine de Cybele und Fontaine
des Licornes.
Insgesamt ist das Aqueduc de Saint-Clément rund 880 Meter lang. Die Höhe
des als Bogenbrücke konzipierten Bauwerks beträgt nahezu überall 22 Meter. Die kleineren
Bögen des Aquädukts haben eine Spannweite von drei Metern, die großen von neun Metern.
Den besten Blick auf die Brücke hat man von den Hügeln der Altstadt.