Burgund


Der Name Burgund wird vor allem Weinfreunden das Herz höher schlagen lassen. Die französische Region ist bekannt für ihre sehr guten Rotweine, die an den Lagen Côte de Beaune und Côte de Nuits angebaut werden. Côte-d'Or und Chablis sind die Lagen, an denen die Trauben für Weißweine kultiviert und gekeltert werden. Auch sonst gilt das Burgund als eher landwirtschaftlich genutzte Region, in der unter anderem das Charolais-Rind gezüchtet wird.


Industrie findet sich nur selten in dem rund 31.000 Quadratkilometer großen Gebiet. Sie ist hauptsächlich um Dijon, der Präfektur der Region angesiedelt. Für Touristen ist das Burgund nicht nur aus kulinarischer Sicht interessant, sondern auch aufgrund der Sehenswürdigkeiten. Dabei handelt es sich vornehmlich um kirchliche Bauten, zu denen die Abteien Cluny, Saint-Fortunat und Fontenay sowie das Kloster Cîteaux gehören.

Begrenzt wird das Burgund im Norden von den Regionen Champagne-Arenne sowie Île-de-France, im Osten durch Franche-Comté, im Westen durch Centre und durch Rhônes-Aloes sowie die Auvergne im Süden. Politisch ist die Region in vier Départements untergliedert: Côte-d'Or, Nièvre, Saône-et-Loire sowie Yonne.