Château de Chabans


Viel Arbeit und Geld haben die heutigen Besitzer des Château de Chabans investiert, um das Schloss in Südwestfrankreich wieder im alten Glanz erstrahlen zu lassen. Als Marie-Joëlle Crichton-Watt die rechteckig angeordnete Anlage 1987 kaufte, stand sie vor wenig ansehnlichen, dafür unter Denkmalschutz stehenden Überbleibseln. Bereits wenige Jahre später war ein Großteil der Fassade und der Mauern renoviert und ein neuer Helm auf den Rundturm gesetzt worden.


Und auch die Gartenanlage wurde ihrem barockem Vorbild entsprechend neu angelegt. Besucher können sich im Château de Chabans selbst über den Fortschritt der Arbeiten informieren. Die ältesten Teile wie der Rundturm stammen aus dem 15. Jahrhundert. Der barocke Nordwest-Flügel wurde im 17. Jahrhundert errichtet. Die wahre Schönheit erschließt sich erst im Inneren, wo sich eine Sammlung von Glasmalerei, Tapisserien und Stickereien befindet, die in Frankreich ihresgleichen sucht.

Die Stücke stammen aus der Zeit des 15. bis 17. Jahrhunderts. Auf den Tapeten sind Jagd- und Naturszenen zu sehen. Die Glasfenster zeigen Wappen, Fabelwesen und die Inhaber des Schlosses. Die Besichtigung ist kostenpflichtig. Der Garten hingegen steht jedem offen.