Französische Küche


Geprägt wird die französische Küche vor allem vom Namen Paul Bocuse und dem Begriff der Haut Cuisine, der hohen Küche, die allerdings eher den Kennern vorbehalten bleibt und als Kunstform gilt. Weitaus häufiger anzutreffen sind die La cuisine bourgeoise, die gute bürgerliche Küche, und die La cuisine regionale, die regionale Küche. Beide stehen der hohen Kunst des Kochens in keiner Weise nach und genießen einen ebenso guten Ruf.


Schließlich hat gutes Essen in Frankreich Tradition und wird gepflegt. Wie in anderen Ländern, so gibt es auch in Frankreich deutliche Unterschiede zwischen den regionalen Küchen. Zwar gibt es gemeinsame Nenner wie die Saucen – Béchamel, Béarnaise oder die Hollandaise –, ansonsten ist die Küche von dem geprägt, was die Natur hergibt. In der Normandie sind das Kalbfleisch und Käseprodukte. Die Bretagne ist berühmt für ihre zarten Salzlämmer, Meeresfrüchte und Crêpes in allen Variationen.

Feine Trüffel und Gänse gelten als Spezialitäten des Périgord, während man in Languedoc eher deftige Eintöpfe mit weißen Bohnen schätzt und in der Provence die Bouillabaisse. Diese Vielfalt, mit der die französische Küche aufwarten kann, ist es, die so interessant macht.