Grotte von Massabielle
Nahe der spanischen Grenze in den Pyrenäen befindet sich einer der wichtigsten katholischen
Wallfahrtsorte, Lourdes. Millionen Gläubige pilgern jedes Jahr in den 15.000 Einwohner zählenden
Ort, um an jener Stelle zu beten, wo sich 1858 Bernadette Soubrious eine weiß gekleidete Frau als
„unbefleckte Empfängnis“ offenbarte. Insgesamt hatte die junge Frau, die sich anschließend in ein
Kloster zurückzog und durch Papst Pius XI. 1934 heilig gesprochen wurde, 16 Erscheinungen.
Als
diese begannen, entsprang in der Grotte von Massabielle eine Quelle. Sie ist heute das Ziel der
Pilger, die aus aller Welt anreisen. Dem Wasser aus der Grotte wird nachgesagt, dass es heilende
Kräfte haben soll, die durch eine Reihe von so genannten Wunderheilungen belegt wurden. An der
Grotte sollte auch eine Kirche gebaut werden.
Sie ist heute das Zentrum der Wallfahrten nach Lourdes.
Sechs Millionen Übernachtungen zählt der Ort jedes Jahr, das macht den Tourismus zu einem der
wichtigsten Wirtschaftsfaktoren der gesamten Region. Ein internationaler Flughafen, nur zehn
Kilometer von Lourdes entfernt, und ein sehr gut ausgebautes Schienennetz sorgen für die
nötige Infrastruktur.