Käse
Zu einem guten Glas Wein wird gerne auch ein Stückchen Käse gereicht. In Frankreich wären
das als landestypische Sorten beispielsweise der Brie, Camembert, Münsterkäse und Roquefort.
Als König aller Käse galt dabei zumindest 1815 zum Wiener Kongress der Brie. Ursprünglich
stamm der Weich- und Weißschimmelkäse zwar aus Frankreich und wurde erstmals in der
gleichnamigen Region hergestellt. Inzwischen wird er überall auf der Welt kopiert.
Lediglich
der Brie de Melun und der Brie de Meaux dürfen ausschließlich in den entsprechenden
französischen Regionen produziert werden. Nicht minder bekannt ist der Camembert, der
seinen Namen einem Dorf in der Normandie zu verdanken hat. Eine Bäuerin war es, die
ihn während der Französischen Revolution zum ersten Mal erzeugte. Mit dem Weg auf die
Hoftafel von Napoléon III startete der runde Käst mit der weißen Edelschimmelrinde seine
Erfolgsgeschichte.
Wesentlich älter ist der Roquefort aus Schafsmilch, der ähnlich schon
bei den Römern zu finden war. Der etwas strenge Geruch ist es, der dem Münsterkäse
vorauseilt. Er sollte allerdings nicht darüber hinweg täuschen, dass der Weichkäse
sehr mild schmeckt.