Louvre
Acht Millionen Menschen fasziniert das geheimnisvolle Lächeln der Mona Lisa von Leonardo da Vinci
Jahr für Jahr im Pariser Louvre. Das berühmte Gemälde ist nur eines von über 300.000 Exponaten, die in
dem zentral gelegenen Museum zu bewundern sind. Mit seiner außergewöhnlichen Sammlung, die Kunst
aus allen Epochen umfasst, von der „Venus von Milos“ bis hin zu französischen Werken des 19. Jahrhunderts,
gehört der Louvre zu den bedeutendsten Museen weltweit.
Das Bauwerk an sich hat seine Ursprünge im
12. Jahrhundert und im Laufe der Zeit viele Veränderungen durchlebt. Den größten Kontrast zum historischen
Kern bildet die 1989 erbaute Glaspyramide im Hof des Museums, die mittlerweile den Haupteingang bildet.
Besucher erwartet auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern eine schier unglaubliche Vielfalt, die sich auf
sieben Abteilungen erstreckt.
Hiervon gelten die Sammlungen aus der römischen und griechischen Antike als
herausragend. Das lässt sich auch von den Werken aus der italienischen Renaissance und denen der
niederländischen Maler aus der Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts behaupten. Es bedarf jedenfalls viel Zeit,
sich alles in Ruhe anzusehen.