Mont Vetoux


Hitze und Wind sind es, für die der Mont Ventoux berüchtigt ist, vor allem bei den Teilnehmern der Tour de France. 1951 wurde der 1912 Meter hohe Berg in der Provence zum ersten Mal in den Streckenverlauf der Tour aufgenommen und gilt seither als eine der größten Herausforderungen. Die Steigungen machen selbst den Profis zu schaffen. Viele Amateure, die sich auch am Mont Ventoux versuchen, müssen vorzeitig aufgeben.


Die Anstrengung ist zu groß. Die traurige Statistik weist jährlich rund 20 Tote aus, die sich zu sehr verausgabt haben. Etwas einfacher ist der Aufstieg zum Mont Ventoux, der schon 1336 den Dichter Francesco Petrarca und später viele weitere Literaten inspirierte. Der kegelförmige Berg, der recht einsam in der Landschaft steht, kann über eine Reihe von Wegen erwandert werden. Noch leichter ist es, mit dem Auto auf den Gipfel zu fahren.

Von hier aus bietet sich, wenn das Wetter mitspielt, ein Blick, der bis zu den Alpen und zum Mittelmeer reicht. Der Berg, der 1990 durch die UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde, zeichnet sich zudem durch aus, dass alle Vegetations- und Klimazonen Europas sich hier vereinen. Der Gipfel ist allerdings vollkommen kahl.