Montpellier
Fast jeder vierte der rund 244.000 Einwohner von Montpellier studiert. Das macht die Stadt
an der französischen Mittelmeerküste zu einem der großen Bildungszentren des Landes.
Neben drei Universitäten gibt es die Hochschule für evangelische Theologie und die Hochschulen
für Chemie, für Agrarwissenschaften und für Betriebswirtschaftslehre. Dass Montpellier nicht nur
bei Studierenden ein beliebtes Pflaster ist, belegen die Einwohnerzahlen, die seit Jahren
kontinuierlich steigen.
Die Stadt gehört zu den wenigen in Frankreich, die sich nicht auf eine
römische Geschichte berufen können. Erst im Jahr 986 wird Montpellier in Urkunden erwähnt.
Aus einer Burg samt Kapelle wurde aufgrund der Lage recht schnell eine Siedlung, die sich zu
einem der Handelszentren der Region entwickelte. Viele Handwerker ließen sich in Montpellier
nieder und haben der Stadt die Straßennamen hinterlassen, an denen sich ablesen lässt, was
hergestellt und verkauft wurde.
Die Altstadt ist eine der Sehenswürdigkeiten, zu denen auch das
Aqueduc de Saint-Clément, der Triumphbogen Porte du Peyrou sowie der Pavillon du Peyrou
der 1593 angelegte botanische Garten und die Kathedrale Sankt Peter gehören.