Nizza
Schon 1890 zog es 22.000 Gäste während der Wintermonate nach Nizza.
Nur 20 Jahre später waren es schon 150.000 Urlauber, die das Klima der
südfranzösischen Hafenstadt genossen. Zaren, der Hochadel und vor allem
Engländer waren die ersten Touristen, die Nizza für sich entdeckt hatten.
Inzwischen zieht die 368.000 Einwohner zählende Stadt ein internationales
Publikum an.
Ideal für den Urlaub sind die Monate Mai bis September,
wenngleich Nizza selbst in den Wintermonaten recht warm, dafür aber eher
regnerisch ist. Diesem Umstand hat die nur zehn Kilometer von der Grenze zu
Monaco entfernt liegende Stadt an der Côte d'Azur ihren touristischen Reiz zu
verdanken. Nizza bietet jedoch nicht herrliches Wetter, sondern auch eine sehr
schöne Strandpromenade entlang des Steinstrandes – einen Sandstrand gibt es
nicht – sowie eine Reihe von Museen, darunter eines zum Schaffen von Marc
Chagall und die Privatsammlung von Henri Matisse.
Sehenswert ist auch die
Altstadt von Nizza, die von barocken Bauten geprägt und sehr gut erhalten ist.
Gerade die Kirchen bestimmen hier das Bild. Oberhalb der Stadt, am Berg Cimiez,
können Ausgrabungen einer römischen Stadt und das Franziskanerkloster besucht werden.