Kathedrale Notre Dame


Unserer lieben Frau von Paris“ ist die berühmte Kathedrale auf der Seineinsel Île de la Cité gewidmet. 1163 wurde mit dem Bau der Kirche begonnen, der sich bis 1345 hinzog. Alleine an der Fassade der Kathedrale Notre Dame de Paris wurde von 1200 bis 1250 gearbeitet. Sie setzt sich aus einzelnen, ineinander verschränkten Quadraten zusammen, deren Verhältnis zueinander dem Ideal des Heiligen Augustinus folgt und die harmonische Ordnung des Universums widerspiegelt.


Insgesamt ist die Kirche, deren beiden Türme 69 Meter hoch sind, 130 Mete lang. Mit einer Breite von 48 Metern und einer Höhe von 35 Metern bietet sich bis zu 10.000 Gläubigen Platz. Auffallend ist das Strebewerk, das den Gewölbeschub abstützt. Überhaupt lohnt sich ein genauerer Blick auf die Fassade von Notre Dame de Paris. Das gilt vor allem für die Figurenportale.

Die ursprünglichen Details wurden während der Revolution großteils zerstört, aber durch Neuschöpfungen ersetzt. Wer genau hinsieht, entdeckt an der Kathedrale auch die Wasserspeier, die so genannten Grotesken. Es handelt sich nicht mehr um die Originale, sondern um Betonfiguren. Ihre Vorgänger waren als Abwehr gegen böse Zauber gedacht.