Rebsorten
Die roten Rebsorten werden in Frankreich am häufigsten angebaut. Sie machen über 70 Prozent
der gesamten Weinproduktion des Landes aus. Herausstechend ist dabei der Merlot, der auf über
100.000 Hektar kultiviert wird Es folgt die Rebsorte Carignan mit 95.000 Hektar vor Grenache mit
ebenfalls rund 95.000 Hektar. Auf dem vierten Platz konnte sich eine weiße Rebsorte behaupten,
Ugni Blanc, die auf 90.000 Hektar angepflanzt wird.
Ihre Spitzenposition hat die Traube vor allem
der Tatsache zu verdanken, dass sie für die Herstellung von Cognac verwendet wird. Ansonsten ist
sie eher unbekannt. Cabernet Sauvignon und Syra nehmen die Plätze fünf und sechs ein. Als
typische Rebsorte für weiße Weine kommt der Chardonnay (36.000 Hektar) nur auf den siebten
Rang, wenn es um die Größe der Anbaufläche geht. Insgesamt wird in Frankreich aus einer
Vielzahl von Rebsorten Wein gewonnen.
Darunter auch einige Sorten, die nur auf wenigen Hektar
zu finden sind, wie Clairette Rose (371 ha), Egiodola (317 ha), Terret Noir (369 ha) oder
Portan (367 ha) bei den roten Sorten oder Arbois (379 ha), Savagnin (412 ha),
Petit Manseng (613 ha) oder Roussanne (760 ha) bei den Weißweinen.