Schloss Versailles
Aus einem kleinem Pavillion, 1623 auf sumpfigem Boden für Kardinal Richelieu gebaut,
wurde im Laufe der Jahre eines der am häufigsten kopierten Schlösser der Welt: Schloss
Versailles. Schon wenige Jahre nach dem ersten Spatenstich wurde aus dem einfachen
Bau ein dreiflügeliges Jagdschloss, das in den Besitz Ludwigs XIII. überging. Eher aus
Neid, denn aus einer Notwendigkeit, ließ sein Sohn es in ein Schloss umbauen, das ihm
als Residenz dienen sollte.
Die Arbeiten dauerten bis 1689 an. Den Status Quo, den
Schloss Versailles heute hat, erlangte es allerdings erst Ende des 18. Jahrhunderts.
Mit der Innenausstattung des Schlosses ließen sich die König verherrlichen. Bilder und
Verzierungen sind allesamt auf die königliche Familie ausgerichtet. Auch hier haben
sich mit neuen Stilrichtungen immer wieder Veränderungen ergeben.
Berühmt ist das
Schloss Versailles jedoch nicht nur aufgrund seiner prunkvollen Ausstattung, sondern
gerade für seine Parkanlage. Sie wurde in drei Phasen geschaffen und gehört nach
wie vor zu den größten in Europa. Der Sonnenkönig selbst war es, der den ersten
Führer durch den kilometerlangen Park schrieb. Zur Anlage gehören zudem einige
Lustschlösser.