Spezialitäten
Drachenkopf, Seeteufel, Knurrhahn, Petersfisch, Rotbarben und Seehecht – das sind die
typischen Zutaten für eine der französischen Spezialitäten, die Bouillabaisse. Die mit
Orangenschalen und Safran gewürzte und aus der Not geborene Fischsuppe gilt als
Nationalgericht der Franzosen und findet sich auf vielen Speisenkarten wieder. Wem
das zuviel an Fisch ist, kann auf das Schmorgemüse Ratatouille zurückgreifen.
In große
Stücke geschnittene Tomaten, Auberginen, Paprika, Zucchini und Knoblauchzehen
stehen in jedem Rezept, das je nach Region und in jeder Familie abgewandelt wird.
Ebenso herzhaft ist der Flammkuchen, eine Spezialität, die vor allem im Elsass zu finden ist.
Der dünne Teig, belegt mit Speck, Zwiebeln und Sauerrahm, wird nicht nur zu Volksfesten
serviert, sondern zusammen mit einer Suppe in vielen Restaurants.
Das gilt auch für den
Crêpe, eine der vielseitigsten Spezialitäten in Frankreich. Serviert wird der sehr dünn auf
einer Eisenplatte ausgebackene Eierkuchen mal süß, mal herzhaft. Wird er mit
Orangenmarmelade angerichtet, spricht man vom Crêpe Suzette, der so typisch für
Frankreich ist wie das Baguette, das zu vielen Gerichten gereicht wird, und die
Croissants zum Frühstück.